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FAQs

Alle Fragen zum LL.M.

FAQs

Voraussetzung für die Zulassung zum Studiengang ist das Bestehen der Ersten Juristischen Staatsprüfung oder ein berufsqualifizierender juristischer Hochschulabschluss eines Staates der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraumes mit mindestens einer vierjährigen Regelstudienzeit. Umfasst die Regelstudienzeit drei Jahre, sind begründende Gutachten von zwei Hochschullehrern vorzulegen, aus denen sich ergibt, dass der Bewerber zu den besten 30 % der Absolventen seines Jahrganges gehört. Unabhängig von der Dauer des Studiums müssen Bewerber, die keine Unionsbürger sind, Empfehlungsschreiben von zwei Hochschullehrern vorlegen.

Einen Überblick für Bewerbungen von Studierenden mit ausländischem Hochschulabschluss kann man der Homepage der Universität Leipzig entnehmen. Diese müssen sich über das Portal uni-assist bewerben. Hier müssen Sie einen Account erstellen und die gewünschten Unterlagen hochladen und die Bewerbung abschicken. Studierende mit deutschem Hochschulabschluss müssen sich über das Studienportal almaweb bewerben.
Für die Bewerbung sind folgende Fristen zu beachten:
Bei Studierenden mit ausländischem Hochschulabschluss muss die Bewerbung zwischen dem 01.04. und dem 31.05. für das Wintersemester, und zwischen dem 01.11. und dem 31.12. für das Sommersemester erfolgen.
Für Studierende mit deutschem Hochschulabschluss beginnt die Bewerbungsfrist für das Wintersemester ab dem 01.05. und endet am 31.05. Für das Sommersemester gelten dieselben Fristen, wie für Studierende mit ausländischem Abschluss.

Das Studium kann sowohl zum Winter- als auch zum Sommersemester aufgenommen werden. Die Regelstudienzeit umfasst zwei Jahre (vier Semester) einschließlich der Masterarbeit. Der Gesamtaufwand beträgt dabei 120 Leistungspunkte.

Pro Semester ist ein Semesterbeitrag von derzeit 197,50 € zu entrichten. Zusätzliche Studiengebühren fallen nicht an.

Die Verflechtung des nationalen Rechts mit dem internationalen Recht ist mittlerweile so fortgeschritten, dass die separate Betrachtung des nationalen Rechts ohne dessen internationalrechtlichem Bezug geradezu unmöglich erscheint. Vor diesem Hintergrund bietet das Studium mit seinem Schwerpunkt im internationalen Recht eine Qualifikation für ein breites Betätigungsfeld der Absolventen nicht nur im öffentlich rechtlichen Gebiet – zu dem ja das internationale Recht zugeordnet wird -, sondern auch auf dem Gebiet des Zivilrechts.

Für eine klassische juristische Tätigkeit in Deutschland, wie die eines Rechtsanwalts, genügt der Abschluss des LL.M. alleine nicht, aber zusätzlich zum zweiten juristischen Staatsexamen bietet es eine weitere Qualifikation, die in international agierenden Anwaltssozietäten gerne gesehen wird.

Für nicht-klassisch juristische Tätigkeiten eröffnet der LL.M. den Absolventen ein breites Betätigungsfeld: In europäischen Institutionen wie Kommission und Rat besteht beispielsweise die Möglichkeit die Beamtenlaufbahn als Verwaltungsrat mit der Eingangsbesoldungsgruppe AD 5 aufzunehmen. Im Rahmen des UN-Systems können Sie in den unterschiedlichen Organisationen, wie der UNHCR oder den internationalen Gerichtshöfen, je nach Ihrer Berufserfahrung innerhalb der Einstiegsgruppe P2/P3 tätig sein.

Ebenfalls können Sie mit dem Masterabschluss eine Laufbahn im höheren ministeriellen Dienst einschlagen. Beispielsweise ist der Einstieg in den höheren Dienst beim Auswärtigen Amt in der Besoldungsgruppe A13 möglich. Auch für den höheren Dienst bei anderen Bundesministerien, wie z.B. dem Bundeswirtschaftsministerium, stellt der LL.M. die nötige Voraussetzung als Hochschulabschluss dar.
Der LL.M. genügt auch den Anforderung für eine Zulassung zu einem Promotionsstudium sowohl im anglo-amerikanischem Raum, als auch in Deutschland.

(Bsp.: Völkerrecht I im universitären Schwerpunktbereich 4 des Jurastudiums in Leipzig)
Nein. Eine Doppelanrechnung der Lehrveranstaltungen ist nicht möglich. Sie müssten die Lehrveranstaltungen nochmal oder andere Lehrveranstaltungen besuchen.

Die Lehrveranstaltungen werden in der Regel in deutscher Sprache gehalten. Allerdings gibt es auch Veranstaltungen, die in englischer Sprache gehalten werden. Welche Veranstaltungen in welcher Sprache gehalten werden, können Sie dem Verzeichnis entnehmen.

Die Masterarbeit muss grundsätzlich in deutscher Sprache geschrieben werden.

Das Absolvieren des Studienganges im Rahmen eines Fernstudiums ist nicht möglich, da für die Zulassung zu den Modulprüfungen eine Anwesenheit von 75 % der Präsenzveranstaltungen verlangt wird; es besteht Anwesenheitspflicht.

Grundsätzlich ist das Studium ein Vollzeitstudium. Allerdings schließt dies natürlich nicht aus, dass das Studium neben dem Beruf absolviert werden kann. Ob das Studium mit Ihrem Beruf bzgl. Des Zeitaufwandes arrangiert werden kann, obliegt selbstverständlich Ihrem Management.

Nein. Sie können den LL.M.-Studiengang auch nach dem zweiten juristischen Staatsexamen absolvieren

Bei weiteren Fragen können Sie sich an den Koordinator des Studienganges Herrn David Koppe wenden.

Bewerbungsunterlagen können wir Ihnen nicht zuschicken, da die Bewerbung online erfolgt. (s. Frage 2)

Sie können sich auch mit einem vergleichbaren ausländischen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss bewerben. Näheres können Sie der Antwort zur Frage 1 entnehmen.

Das Masterstudium (LL.M.) umfasst einen studentischen Arbeitsaufwand (Workload) von 120 Leistungspunkten (LP), davon entfallen 20 LP auf die Masterarbeit. In jedem Studienjahr werden 60 LP erworben. LP werden für bestandene Modulprüfungen vergeben, wobei ein Modul zehn LP umfasst.
Das Studium ist wie folgt strukturiert:
Das Masterstudium besteht aus einem zweisemestrigen Studium an der Universität Leipzig (1. und 4. Fachsemester „Internationalrechtliches Grundlagen- und Methodenstudium“ gemäß Anlage) sowie einem zweisemestrigen Studium an einer (europäischen) Partneruniversität (2. Und 3. Fachsemester „Auslandsstudium“ gemäß Anlage). Die Masterarbeit wird im dritten und vierten Semester verfasst. Sie ist mit einem studentischen Arbeitsaufwand von 20 LP verbunden.

Das Studium endet mit der erfolgreichen Absolvierung der Masterarbeit. Ein zusätzliches Prüfungsgespräch erfolgt hierbei nicht

Die Anmeldung zur Masterarbeit erfolgt durch einen förmlichen Antrag beim Koordinator des Studienganges mit den Nachweisen über die Zulassungsvoraussetzungen.

Das Studium ist ein Präsenzstudium. Es besteht eine Pflicht zur regelmäßigen Teilnahme an den Lehrveranstaltungen. (s. Frage 9)

Studienbegleitend müssen Modulprüfungen erbracht werden. Sie setzten sich aus einer oder mehrerer, jedoch nicht mehr als vier Prüfungsleistungen zusammen. Modulprüfungen erfolgen in Form von Abschlussklausuren.

Die Ausgabe des Themas für die Masterarbeit erfolgt in der Regel zur Mitte der Vorlesungszeit im dritten Semester. Die Bearbeitungszeit beträgt nach Ausgabe des Themas 25 Wochen.

Auf der Seite des Studentenwerkes in Leipzig können Sie sich für ein Zimmer in einem der vielen Studentenwohnheime anmelden. Zugleich besteht natürlich noch die Möglichkeit sich alleine oder im Rahmen einer WG eine Wohnung zu mieten. Die Wohnungsmieten sind in Leipzig noch verhältnismäßig günstiger als in anderen größeren Städten Deutschlands.

Zunächst einmal sollten Sie sich Gedanken über das Thema der Masterarbeit machen und einen Betreuer finden oder zuerst einen Betreuer finden, um mit Ihm ein Thema zu finden. Nachdem Sie Thema und Betreuer gefunden haben, müssen Sie sich beim Koordinator des Studienganges mit den Nachweisen über die Zulassungsvoraussetzungen melden. Hier kriegen Sie ein Formular, welches Sie ausfüllen müssen. Im Anschluss erfolgt eine Belehrung durch den Koordinator. Die Arbeit müssen Sie 25 Wochen nach Belehrung durch den Koordinator in zweifacher gebundener und einmal elektronischer Form abgeben.

Staatliche Förderung (BaföG und Bildungskredit) können internationale Studierende nur in Ausnahmefällen in Anspruch nehmen. Eine weitere Möglichkeit zur Studienfinanzierung ist ein Stipendium. Hierbei ist das DAAD der wichtigste Stipendiengeber für internationale Studierende in Deutschland. Aber auch die unterschiedlichen Begabtenförderwerke vergeben Stipendien an internationale Studierende. Zuletzt können Sie durch einen Nebenjob das Studium (Teil-)finanzieren. Allerdings besteht hier für Studierende, die keine Staatsangehörige eines EU-Mitgliedstaates sind, Beschränkungen, die Sie sich vorher näher angucken sollten.

Die Studienleistungen im „Internationalrechtlichen Grundlagen- und Methodenstudium“ sind grundsätzlich an der Universität Leipzig zu erbringen. Über Ausnahmen entscheidet der Prüfungsausschuss, wobei eine Anrechnung von mehr als 20 ECTS sowie eine Anrechnung von Teilen einer Modulprüfung ausgeschlossen sind.

Eine Anmeldung zu den einzelnen Lehrveranstaltungen erfolgt nicht. Sie können ohne vorherige Anmeldung an den Lehrveranstaltungen teilnehmen.

Eine Anmeldung erfolgt in der Form, dass Sie im Laufe der Lehrveranstaltungen den Dozenten mitteilen müssen, dass Sie am Ende der Veranstaltung an der Modulprüfung teilnehmen möchten.

Unsere Partneruniversitäten sind u.a. die Universität in Bologna und Budapest. Eine Auflistung aller Partneruniversitäten können Sie hier sehen.

Deutsche Studierende müssen im Rahmen des Studiums einen Auslandsaufenthalt absolvieren. Diesen können sie an einer Partneruniversität absolvieren, müssen es aber nicht. Es ist auch möglich den Auslandsaufenthalt ein zwei Universitäten zu absolvieren; wichtig ist, dass sie die nötigen Modulprüfungen an den jeweiligen Universitäten im Ausland absolvieren.
Ausländische Studierende hingegen absolvieren das komplette Studium an der Universität Leipzig.

Das Thema der Masterarbeit muss aus den Bereichen des europäischen Rechts (Recht der Europäischen Union; Recht der Europäischen Gemeinschaften; Recht des Europarates, insbes. EMRK) und des europäischen Verfassungsrechts, jeweils einschließlich seiner Bezüge zum internationalen Recht und zu den mitgliedstaatlichen Rechtsordnungen beziehen.

Nein, eine Eignungsfeststellungsprüfung ist nicht abzulegen.

Sie müssen Deutschkenntnisse mindestens auf dem Niveau C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (CEFR) besitzen. Bitte beachten Sie, dass die Universität Leipzig nur bestimmte Nachweise der Deutschkenntnisse akzeptiert.

Eine Zulassungsbeschränkung besteht nicht.

Einen Überblick über die angebotenen Lehrveranstaltungen können Sie hier bekommen.

Eine Zulassung zum LL.M.-Studium ist im Grunde auch mit einem Hochschulabschluss möglich, der nicht rein rechtlich ist. Hierbei sollte aber der rechtliche Anteil im Studium mindestens die Hälfte des Studiums darstellen.

Ja, eine Einführungsveranstaltung erfolgt in der ersten Vorlesungswoche.

Die Empfehlungsschreiben könne in deutscher oder englischer Sprache verfasst werden.

Die Nachholung ist auch noch nach der Immatrikulation möglich. Die Immatrikulation erfolgt dabei unter Vorbehalt. Innerhalb von drei Monaten haben die Studierenden dann die Möglichkeit, den gewünschten Sprachnachweis nachträglich zu erbringen.

Eine nicht bestandene Modulprüfung kann einmal wiederholt werden. Die Wiederholungsprüfung ist in der Regel in dem nächsten Termin abzulegen, zu dem das Modul erneut angeboten wird. Dies gilt nicht, wenn der Prüfungskandidat zu diesem Termin das Auslandsstudium durchführt oder vom Studium beurlaubt ist.

Die Studierenden sind grundsätzlich für die Organisation des Auslandsstudiums selbst verantwortlich. Vor Antritt des Auslandsaufenthaltes haben die Studierenden sicherzustellen, dass die im Ausland zu erbringenden Studienleistungen oder die zu studierenden Module den Vorgaben dieser Studienordnung entsprechen. Der Studierende soll ebenso vor Beginn des Auslandsstudiums unter Vorlage eines Studienplanes und des Vorlesungsverzeichnisses der ausländischen Universität beim Vorsitzenden des Prüfungsausschusses die verbindliche Feststellung dieser Entsprechung beantragen.