Bitte Suchbegriff eingeben

Introduction to International Environmental Law
Art der Veranstaltung: Seminar
Hinweis: Die Seminarsprache ist Englisch und das Seminar findet als Blockveranstaltung statt.
Kursinhalte: Es werden aktuelle und zukünftige Entwicklungslinien im Umweltvölkerrecht behandelt.

  • Background, principles and history of international environmental law
  • Mapping the evolution of international environmental law into a distinct field of international law
  • Responsibility and environmental protection: The contribution of the ILC’s articles on state responsibility
  • The precautionary principle in international environmental law: Origins, development and challenges
  • Reforming the UN: In need for a United Nations Environment Organization (UNEO)?
  • Evolving international legal regimes
  • The road to Paris: Global climate change and the fragmentation of international law
  • Benefit sharing under international biodiversity law: The Nagoya Protocol
  • The UN Watercourses Convention in force: Implications for the future of international water law
  • Regional fisheries management organisations and their efforts in regulating fishing activities
  • Environment, human rights and international trade
  • Climate change and international human rights litigation: A critical appraisal
  • Access to water as a ‘human right’: Challenges and opportunities
  • Sustainable development, conservation and intergenerational equity
  • International trade in endangered species: CITES vs. WTO

  •  Birnie/Boyle/Redgwell, International Law and the Environment (3rd edn, Oxford University Press 2009);
  • Bodansky/Brunnée/Hey (eds), The Oxford Handbook of International Environmental Law (Oxford University Press 2007);
  • Sands P, Principles of International Environmental Law (3rd edn, Cambridge University Press 2012);
  • Aust, Handbook of International Law (2nd edn, Cambridge University Press 2010);
  • Crawford, Brownlie’s Principles of Public International Law (8th edn, Cambridge University Press 2012)

Das nunmehr seit ca. 40 Jahren ins öffentliche Bewusstsein gerückte Problem der Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen hat nicht nur auf nationaler, sondern v.a. auf internationaler Ebene einen Handlungsbedarf erzeugt. Denn es erscheint einsichtig, dass Umweltprobleme, insbesondere solche mit globalem Ausmaß, effektiv nur durch eine Kooperation der verschiedenen Staaten gelöst werden können. Wie auch in anderen Bereichen des Völkerrechts wird das Dilemma des Umweltvölkerrechts damit deutlich: Eine Kooperation der Staaten für einen effektiven Umweltschutz bringt es mit sich, dass Staaten Verpflichtungen eingehen, die möglicherweise ihren nationalen Interessen zuwider laufen. Die Effektivität des internationalen Umweltrechts hängt somit maßgeblich davon ab, ob und inwieweit die Staaten hier bereit sind, einmal die notwendigen Verpflichtungen einzugehen und sie sodann auch tatsächlich zu beachten und umzusetzen.

Das „Umweltvölkerrecht“ ist einerseits Teil des Umweltrechts, andererseits Teil des Völkerrechts. Das Völkerrecht umfasst all diejenigen, in der Regel durch Konsens entstehenden Normen, die zwischen Völkerrechtssubjekten gelten. „Umweltrecht“ nimmt dabei Bezug auf den Regelungsgegenstand: Erfasst werden all diejenigen Normen, die den Schutz der Umwelt betreffen, wobei dem Völkerrecht keine Definition dieses Begriffs zu entnehmen ist.  Bezugspunkt des Umweltvölkerrechts ist somit eine Vielzahl von multi- und bilateralen Abkommen sowie einigen völkergewohnheitsrechtlichen Grundsätzen, deren Gemeinsamkeit in erster Linie in ihrem Regelungsgegenstand und –ziel zu sehen ist. Hingegen handelt es sich beim Umweltvölkerrecht – auch wenn der Begriff dies suggerieren mag – nicht um eine in sich geschlossene, systematisch geordnete und gemeinsamen Prinzipien gehorchende Materie.

Das Seminar behandelt die aktuellen und zukünftigen Entwicklungslinien im Völkerrecht bezüglich des Umweltschutzes und der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen. Neben den Grundlagen und der Historie des Umweltvölkerrechts wird den Prozessen der Rechtsentwicklung und Rechtssetzung sowie der Institutionalisierung in diesem noch jungen und äußerst dynamischen Rechtsgebiet besondere Aufmerksamkeit geschenkt.

Umweltvölkerrecht
20 Plätze ca.

Anfahrt

Lehrstuhl für Völker- und Europarecht, Burgstr. 21, 4. OG links, 04109 Leipzig

Die Burgstr. 21 liegt im Stadtzentrum zwischen dem Burgplatz mit dem Rathaus und dem Petersbogen und der Thomaskirche. Fahrradstellplätze befinden sich in zahlreicher Anzahl direkt vor dem Eingang der Burgstr. 21.

Die Burgstr. 21 erreichen Sie mit den Stadtbahnlinien S1, S2, S3, S4, S5, S5X (Haltestelle Wilhelm-Leuschner-Platz). Von dort sind es fünf Gehminuten zur Burgstr. 21.

aus Richtung Berlin:

Von der Autobahn 9 Abfahrt Merseburg/Leipzig West. Folgen Sie dann der Beschilderung „Zentrum“. Parkmöglichkeiten für PKW finden Sie direkt in der Nähe im Parkhaus Burgplatz.

aus Richtung München:

Von der Autobahn 9 Abfahrt Merseburg/Leipzig West. Folgen Sie dann der Beschilderung „Zentrum“. Parkmöglichkeiten PKW direkt in der Nähe im Parkhaus Burgplatz.

aus Richtung Dresden:

Von der Autobahn 14 Abfahrt „Neue Messe“ folgen Sie der B2 in das Zentrum von Leipzig. Folgen Sie der Beschilderung in Richtung Hauptbahnhof Leipzig. Dort finden Sie auch gleich Abstellmöglichkeiten für Busse oder PKW. Weitere Parkhäuser sind das Parkhaus am Augustusplatz oder direkt in der Nähe des Thüringer Hofs das Parkhaus Burgplatz. Alle Parkmöglichkeiten sind über das Verkehrsleitsystem gut ausgeschildert.