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Eine Auswahl der Partneruniversitäten

Budapest
Budapest ist die Hauptstadt und zugleich größte Stadt Ungarns. Die Metropole mit ihren rund 1,7 Millionen Einwohnern entstand in ihrer aktuellen Form erst im Jahre 1873 durch Zusammenlegung dreier zuvor eigenständiger Städte auf beiden Seiten der Donau: Buda, Óbuda und Pest.
Bereits wesentlich früher, im Jahre 1635, gründete Kardinal Péter Pázmány ein Jesuitenkolleg in Tyrnau, das damals zum Königreich Ungarn gehörte. Nachfolgerin dieser ältesten Hochschule des Landes ist die staatliche Eötvös-Loránd-Universität, benannt nach einem ehemaligen Rektor und Physiker. Derzeit besteht die Universität aus acht Fakultäten, an denen über 31.000 Personen studieren.

Galway
Galway liegt Westen Irlands und zählt rund 75.500 Einwohner. Die Stadt gilt als die „jugendlichste“ Stadt des Landes, was wohl nicht zuletzt an den beiden dort befindlichen Universitäten liegt, dem Galway-Mayo Institute of Technology und der National University of Ireland. Letztere wurde bereits 1845 eröffnet – mit 63 Studenten. Mittlerweile ist diese Zahl auf über 17.000 angewachsen – darunter befinden sich allein 3.000 ausländische Studierende. Die NUI Galway ist mithin sehr international geprägt und gilt weltweit als eine der Top-Universitäten.

Istanbul
Istanbul ist mit rund 14,65 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt der Türkei sowie deren Zentrum für Kultur, Handel, Finanzen und Medien. Die Metropole wird durch den Strom des Bosporus geteilt und befindet sich deshalb auf zwei Kontinenten (Europa und Asien), was weltweit einzigartig ist. Wegen der zahlreichen Paläste, Moscheen, Cemevleri, Kirchen und Synagogen wurde die historische Altstadt von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Bei der Istanbul Kültür Üniversitesi handelt es sich um eine relativ kleine private Universität mit etwa 7000 Studierenden. Es gibt dort sieben Fakultäten, die sich wiederum in 19 Departments untergliedern.

Leuven
Leuven (deutsch: Löwen) ist eine belgische Stadt mit knapp 100.000 Einwohnern. Als Hauptstadt der Provinz Flämisch-Brabant ist sie in der Region Flandern gelegen, etwa 25 Kilometer östlich von Brüssel entfernt. Die Katholieke Universiteit (KU) Leuven wurde bereits im Jahre 1425 gegründet und ist damit nicht nur die älteste Universität Belgiens, sondern auch die älteste noch existierende Katholische Hochschule überhaupt. Rund 55.500 Studierende verteilen sich auf 15 Fakultäten, was die KU Leuven zur größten Universität des Landes macht. Knapp 10.000 der Immatrikulierten kommen dabei aus dem Ausland, weswegen entsprechend viele der Kurse in englischer Sprache angeboten werden.

Madrid
Madrid ist die Hauptstadt von Spanien. Die Metropole im Zentrum des Landes ist mit rund 3,2 Millionen Einwohnern eine der größten Städte der Europäischen Union. Sie bildet den politischen und kulturellen Knotenpunkt Spaniens und hat als Handels- und Finanzzentrum nationale und internationale Bedeutung. Darüber hinaus befinden sich in Madrid sechs öffentliche Universitäten sowie verschiedene andere Hochschulen, Theater, Museen und Kultureinrichtungen. Die größte Universität Spaniens ist die Universidad Complutense de Madrid mit fast 92.000 Studenten. Neben den Rechtswissenschaften gibt es derzeit 20 andere Fakultäten.

Oslo
Oslo ist die Hauptstadt des Königreichs Norwegen und mit etwa 640.000 Einwohnern die größte Stadt des Landes. Die Universitetet i Oslo ist mit über 30.000 Studierenden die größte und älteste Universität Norwegens. Im Jahr 2011 feierte sie ihren 200. Geburtstag. Die Universität, die bereits fünf Nobelpreisträger hervorgebracht hat, ist in acht große Fakultäten unterteilt, welche sich wiederum in verschiedene Abteilungen gliedern. Die juristische Fakultät umfasst unter anderem die Departments für Kriminologie, Privatrecht, Öffentliches Recht und Völkerrecht, das skandinavische Institut für Seerecht und das Norwegische Zentrum für Menschenrechte.

Prag
Prag ist die Hauptstadt der Tschechischen Republik. Etwa 1,26 Millionen Menschen leben dort, weitere fünf Millionen kommen jährlich wegen dem geschlossenen, von Gotik und Barock geprägten Stadtbild als Touristen vorbei, was die „Goldene Stadt“ zu einer der zehn meistbesuchten Städte Europas macht. Bereits im Jahre 1348 wurde in Prag die Univerzita Karlova gegründet, die erste Universität Mittel- und Osteuropas. Heute zählt diese knapp 46.000 Studierende, verteilt auf insgesamt 17 Fakultäten. In der Regel wird auf tschechischer Sprache unterrichtet, zunehmend gibt es jedoch auch Programme auf Englisch und gelegentlich wieder auf Deutsch.

Sofia
Sofia, die Hauptstadt von Bulgarien, ist mit rund 1,27 Millionen Einwohnern die größte und bevölkerungsreichste Stadt des Landes. Sofia ist nicht nur der politische, kommerzielle und kulturelle Knotenpunkt Bulgariens, sondern bildet auch das herausragende Bildungs- und Forschungszentrum des Landes. Alle wichtigen und bedeutenden Universitäten befinden sich in dort, allen voran die größte und älteste Hochschule des Landes, die Universität für National- und Weltwirtschaft (kurz: UNWE). Diese wurde im Jahre 1920 gegründet und zählt aktuell knapp 21.500 Studierende. Der akademische Schwerpunkt liegt – wie der Name bereits erkennen lässt – eindeutig im Bereich der Wirtschaftswissenschaften, doch ist die Universität auch auf anderen Gebieten sehr renommiert.

Warschau
Polens Hauptstadt Warschau liegt im Herzen des Landes, zu beiden Ufern der Weichsel. Mit über 1,7 Millionen Einwohnern belegt sie Platz 10 der größten Städte der Europäischen Union. Warschau ist eine Studentenstadt. Rund 60.000 Studierende sind allein an der staatlichen Uniwersytet Warszawski immatrikuliert, der größten Hochschule Polens. Die im Jahre 1816 gegründete Universität gliedert sich heutzutage in 19 Fakultäten auf, darunter das renommierte Institut für Rechts- und Verwaltungswissenschaften.

Wien
Wien ist die Bundeshauptstadt Österreichs und zugleich dessen flächenmäßig größte und bevölkerungsreichste Stadt (rund 1,8 Millionen Einwohner). Die Stadt spielt eine wichtige Rolle im politischen Weltgeschehen, so befindet sich dort beispielsweise einer der vier Amtssitze der Vereinten Nationen. Aber auch viele internationale Organisationen haben ihren Sitz in Wien, etwa die OSZE oder die OPEC. Darüber hinaus gibt es in keiner anderen Stadt des deutschen Sprachraums so viele Studierende. Die Zahl wird mit insgesamt rund 190.000 Immatrikulierten angegeben. Die Universität Wien, gegründet bereits im Jahre 1365 als „Alma Mater Rudolphina“, ist zudem die älteste und größte Universität im heutigen deutschen Sprachraum.