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Seminar im Völker- und Europarecht
Beschreibung
Blockveranstaltung
Art der Veranstaltung: Blockveranstaltung
Dozenten: Prof. Dr. Schiedermair, Alexander Schwarz, David Koppe MLE., LL.M.
Kursinhalte: aktuelle Probleme aus dem Völker- und Europarecht

  • Verantwortlichkeit von Unternehmen für die Verletzung von Menschenrechten; Die Verantwortung von transnationalen Unternehmen im Rahmen des Völkerstrafrechts; Die Verantwortung von Staaten für das Handeln nicht-staatlicher Akteure, der Einfluss von Amicus-Curiae-Beteiligten in internationalen Gerichtsverfahren; Nicht-staatliche Akteure in der Rechts- und Politikgestaltung; Die Entstehung von Völkerrecht durch internationale Gerichte, der völkerrechtliche Status des „Islamischen Staates“, der Status des „Islamischen Staates“ im bewaffneten Konflikt; Nicht-staatliche Akteure als taugliche Angreifer i.S.v. Art. 51 UN-Charter; Der „unwilling or unable“- Standard: eine anerkannte Rechtsfigur im Völkerrecht?; Die Duldung von Selbstverteidigungsmaßnahmen gegen Terrororganisationen durch Staaten; die EU als ein System kollektiver Sicherheit; Völkerrechtstheorien einer globalen Zivilverfassung; Die menschenrechtliche Verantwortung des Staates für das Verhalten eigener Unternehmen im Ausland; Die Verwaltung von Flüchtlingscamps durch die UNHCR und andere nicht-staatliche Akteure; Rechtliche Grundlagen und Bedeutung von UNHCR- Flüchtlingsanerkennungen im deutschen Asylverfahren; Grundlage und Grenzen der rechtlichen Kontrolle transnational agierender Militär- und Sicherheitsfirmen; Die Legitimität zivilgesellschaftlicher Partizipation in internationalen Rechtssetzungsprozessen; Die Lehre vom gerechten Krieg bei Francisco de Vitoria und Francisco Suarez; Hugo Grotius und die Freiheit der Meere; Der Friedensbegriff bei Kant und der Friedensbegriff im Völkerrecht; Giorgio Agambens „Homo Sacer“ und das Völkerrecht; Die Rechtsfigur des „Outlaw“ im Völkerrecht; Die Lehren der anerkannten Autoren der verschiedenen Völker als Hilfsmittel zur Feststellung von Völkerrechtsnormen; Das gewohnheitsrechtliche Gewaltverbot – Rekonstruktion seiner Entstehung; Die Feststellung von Völkergewohnheitsrecht nach den gegenwärtigen Arbeiten der ILC – a relatively straightforward matter?; Der Studie des IKRK über das humanitäre Völkergewohnheitsrecht; Oslo-Abkommen, Sanktionen und Wirtschaftsembargo, Staatenbeschwerde EGMR; Amicus-Curiae-Beteiligungen in der internationalen Schiedsgerichtsbarkeit; Die israelischen Sperranlagen in den besetzten palästinensischen Gebieten und die diesbezügliche Entscheidung des IGH; Der Status der palästinensischen Flüchtlinge und ihr Eigentum: besteht ein Recht auf Rückkehr und Entschädigung?; Der völkerrechtliche Status der Osloer Verträge zwischen Israel und Palästina und deren wesentliche Inhalte; Rechte und Pflichten Israels als Besatzungsmacht unter besonderer Berücksichtigung des Siedlungsbaus; Die extraterritoriale Geltung der Menschenrechte in den besetzten Gebieten; Der Fall Palästina vor dem IStGH und die Frage der Staatlichkeit; Der Status Palästinas in den Vereinten Nationen; Der israelische Luftangriff auf den irakischen Atomreaktor Osirak im Jahre 1981 und das Recht auf präventive/präemptive Selbstverteidigung; Der Gaza-Krieg 2008/09 im Lichte des Goldstone-Reports;Netzneutralität; Das Europäische Agenturwesen; Legitimationsdefizite und Kompetenzen der EIOPA im Lichte der Meroni-Rechtsprechung; Europäische Finanzhilfen im Lichte des No-Bailout, u.v.m.

  • Knauff (Hrsg.), Fälle zum Europarecht, 2. überarbeitete Auflage 2016, 270 S. Softcover, Verlag: Kohlhammer, ISBN: 978-3-17-029986-3;
  • Christian Sommer, Fälle Europarecht, 5. Aufl. 2016, 136 S.,  ISBN 978-3-86752-396-7;
  • Arndt/Fischer/Fetzer, Fälle zum Europarecht, 8. Neu bearbeitete Auflage 2015, 168 S., C.F. Müller, ISBN: 978-3-8114-9453-4;
  • Hemmer/Wüst, Die 23 wichtigsten Fälle zum Europarecht, 5. Aufl. 2015, 148 S., ISBN: 978-3-86193-428-8;
  • Weiß, Fälle mit Lösungen aus dem Europa- und Völkerrecht, 2. Neubearbeitete Auflage 2005, 300 S., ISBN: 978-3-8006-4125-3;
  • Schmalenbach, Casebook Internationales Recht, überarbeitet 2014, 353 S.; ISBN: 978-3-7089-1174-8;
  • Herdegen, Europarecht, 17. Aufl. 2015, ISBN: 978-3-406-67587-4;
  • Oppermann/Classen/Nettesheim, Europarecht, 7. Aufl. 2016, ISBN: 978-3-406-68992-5,
  • Streinz, Europarecht, 10. Aufl. 2016, ISBN 978-3-8114-9371-1;
  • Hobe, Europarecht, 8. Aufl. 2014, ISBN 978-3-8006-4820-7;
  • Haratsch/König/Pechstein, Europarecht, 10. überarbeitete und aktualisierte Auflage 2016, ISBN: 978-3-16-154501-6;
  • Herdegen, Völkerrecht, 15. Aufl. 2016, ISBN: 978-3-406-69026-6;
  • Ipsen, Völkerrecht, 6. Völlig neu bearbeitete Auflage 2014, ISBN: 978-3-406-57294-4;
  • Vitzthum/Proelß, Völkerrecht, 7. Aufl. 2016, ISBN: 978-3-11-044130-7;
  • Kempen/Hillgruber, Völkerrecht, 2. Aufl. 2012, ISBN: 978-3-406-58988-1;
  • v. Arnauld, Völkerrecht, 2. Aufl. 2014, ISBN: 978-3-8114-7142-9;
  • Hobe, Space Law, 2017, ISBN 978-3-406-69537-7;
  • Weiß, Fälle mit Lösungen aus dem Europa- und Völkerrecht, 2. Neu bearbeitete Auflage 2005, ISBN: 978-3-8006-4125-3;
  • Kempen/Hillgruber, Fälle zum Völkerrecht, 2. Aufl. 2012, ISBN: 978-3-406-64177-0;
  • Blumenwitz/Breuer, Fälle und Lösungen zum Völkerrecht, 2005, ISBN: 978-3-415-03567-6,
  • Schmalenbach, Casebook Internationales Recht, Internationales Recht, überarbeitet 2014, 353 S.; ISBN: 978-3-7089-1174-8;
  • Strupp, Rechtsfälle aus dem Völkerrecht, 1927, ISBN: 978-3-662-31342-8;
  • v. Arnauld, Klausurenkurs im Völkerrecht: Ein Fall und Repetitionsbuch für den Schwerpunktbereich, 2. Aufl. 2012, ISBN-10: 3811498665;
  • Weber, Hausarbeiten und Seminararbeiten, 2014; Beinke, Die Seminararbeit: Schreiben für den Leser, 2011;
  • Lück, Technik des wissenschaftlichen Arbeitens: Seminararbeit, Diplomarbeit, Dissertation, 2009;
  • Brauner, Erfolgreiches wissenschaftliches Arbeiten: Seminararbeit- Diplomarbeit-Doktorarbeit, 2006;
  • Wördenweber, Leitfaden für Praktikumsarbeiten, Haus- und Seminararbeiten, Bachelor- und Masterarbeiten sowie Dissertationen, 2014;
  • Möllers, Juristische Arbeitstechnik und wissenschaftliches Arbeiten: Klausur, Hausarbeit, Seminararbeit, Staatsexamen, Dissertation, 2002;
  • Schimmel, Juristische Themenarbeiten: Anleitung für Klausur und Hausarbeit im Schwerpunktbereich, Seminararbeit, Bachelor- und Master-Thesis, 2011;
  • Kreutz, Propädeutik Rechtswissenschaften: Kurzanleitung zur Erstellung juristischer Seminararbeiten, 2011;
  • Karmasin, Die Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten: ein Leitfaden für Haus- und Seminararbeiten, Magisterarbeiten, Diplomarbeiten und Dissertation, 2007;
  • Sommer, Schreibkompetenzen: erfolgreich wissenschaftlich schreiben, 2006

Seminare im Völker- und Europarecht bieten die Möglichkeit, die bereits erlernten völker- und europarechtlichen Kenntnisse sowie das wissenschaftliche Arbeiten und Diskutieren zu vertiefen. Nirgends ist die Betreuung so intensiv wie in einem Seminar, in keiner anderen der angebotenen Veranstaltungen des Masterstudiengangs werden einzelne Inhalte derart vertiefend behandelt wie in den Seminaren des Lehrstuhls für Völker- und Europarecht. Gleichzeitig sind der Anspruch und die Erwartung an den wissenschaftlichen Beitrag der Teilnehmer deutlich höher als in regulären Vorlesungen und dazugehörigen Examinierungen. Dadurch werden Seminarteilnehmer jedoch auch stärker gefordert und eignen sich ein tieferes Verständnis völker- und europarechtlicher Probleme und Zusammenhänge an. Darüber hinaus erlernen die Seminarteilnehmer die notwendigen Fertigkeiten und Kenntnisse für das wissenschaftliche Arbeiten und Vortragen im Bereich des Völker- und Europarechts. Schließlich liegen den Seminaren stets höchstaktuelle und komplexe Fragen und Probleme aus den Gebieten des Völker- und Europarechts zugrunde. Themen vergangener Seminare waren z. B. der Ukraine-Konflikt, der Nahost-Konflikt, Nichtstaatliche Akteure im Völkerrecht, Grundlagen des Völkerrechts, Datenschutz in der Europäischen Union sowie aktuelle Probleme aus dem Bereich des Völkerstrafrechts.

Seminar im Völker- und Europarecht
Bildquelle: Jakob Fischer /Shutterstock.com
15 Plätze
2 x jährlich

Blockveranstaltung

Anfahrt

Lehrstuhl für Völker- und Europarecht, Burgstr. 21, 4. OG links, 04109 Leipzig

Die Burgstr. 21 liegt im Stadtzentrum zwischen dem Burgplatz mit dem Rathaus und dem Petersbogen und der Thomaskirche. Fahrradstellplätze befinden sich in zahlreicher Anzahl direkt vor dem Eingang der Burgstr. 21.

Die Burgstr. 21 erreichen Sie mit den Stadtbahnlinien S1, S2, S3, S4, S5, S5X (Haltestelle Wilhelm-Leuschner-Platz). Von dort sind es fünf Gehminuten zur Burgstr. 21.

aus Richtung Berlin:

Von der Autobahn 9 Abfahrt Merseburg/Leipzig West. Folgen Sie dann der Beschilderung „Zentrum“. Parkmöglichkeiten für PKW finden Sie direkt in der Nähe im Parkhaus Burgplatz.

aus Richtung München:

Von der Autobahn 9 Abfahrt Merseburg/Leipzig West. Folgen Sie dann der Beschilderung „Zentrum“. Parkmöglichkeiten PKW direkt in der Nähe im Parkhaus Burgplatz.

aus Richtung Dresden:

Von der Autobahn 14 Abfahrt „Neue Messe“ folgen Sie der B2 in das Zentrum von Leipzig. Folgen Sie der Beschilderung in Richtung Hauptbahnhof Leipzig. Dort finden Sie auch gleich Abstellmöglichkeiten für Busse oder PKW. Weitere Parkhäuser sind das Parkhaus am Augustusplatz oder direkt in der Nähe des Thüringer Hofs das Parkhaus Burgplatz. Alle Parkmöglichkeiten sind über das Verkehrsleitsystem gut ausgeschildert.